Frankreich. Man denkt an Paris, die Stadt der Liebe, guten Wein, Baguette, Schnecken und natürlich auch an den 300 m hohen Eifelturm, der in der Hauptstadt steht und wohl das bekannteste Wahrzeichen Frankreichs ist.
Erbaut wurde der Eifelturm zwischen 1887 und 1889 von Alexandre Gustave Eiffel anlässlich des Jahrhundert-Jubiläums der Französischen Revolution. In die Herzen der Franzosen hat es der Eifelturm allerdings nicht sehr schnell geschafft. Er wurde als Fabrikschornstein beschimpft und für einen Schandfleck gehalten. Es begannen regelrechte Demonstrationen gegen das riesige Bauwerk. Alexandre Gustave Eiffel hatte für seinen Bau nur eine Genehmigung für 20 Jahre und 1909 sollte er eigentlich wieder abgerissen werden. Durch die Höhe erwies sich der Eifelturm allerdings als ideal für Funkverbindungen und durfte stehen bleiben.
Dem Charme des Eifelturms konnten dann letztendlich auch die Franzosen nicht entkommen und schlossen ihn als „Eiserne Dame” in ihr Herz. Heute kann sich wohl niemand Paris ohne den Eifelturm vorstellen. Für alle Verliebten, die in die Stadt der Liebe kommen, ist er zu einem Symbol geworden und besonders nachts, wenn er beleuchtet ist, ein echt romantischer Blickfang. Über sechs Millionen Menschen besuchen jedes Jahr das Bauwerk und können den Ausblick auf Paris und die Seine aus 57, 115 und 276 Metern Höhe genießen. Drei Fahrstühle ermöglichen die Fahrt nach oben. Vor 1983 musste man sich die Aussicht erst über die Wendeltreppe erarbeiten.
Der Eifelturm zählt ganz klar zu den französischen Sehenswürdigkeiten, die am häufigsten auf Fotos, Kalendern u. ä. zu finden sind und ist auch in Kunst und Literatur vertreten. Wer hätte gedacht, dass sich der graue Schandfleck zu einem so beliebten Reiseziel für Pärchen wird und Ort für Heiratsanträge entwickelt. Sicher nicht mal der Erbauer selbst. Nicht nur für Romantiker, sondern auch für Architekturbegeisterte ist der Eifelturm ein echtes Muss!
Weiteres Wissenswertes zum Eifelturm sowie Bilder findet Ihr hier.
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