Tower Bridge in London

Eine Straßenbrücke zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten dieser Welt. Die Rede ist von der Tower Bridge. Seit 1894 überspannt sie die Themse in London und ist sowohl für Fußgänger als auch für Fahrzeuge zugängig. Wir zeigen Ihnen, dass sich ein Besuch eindeutig lohnt!

Im 19. Jahrhundert war im Hafengebiet von East End ziemlich viel Verkehr. Eine Brücke musste her. Es sollte aber keine gewöhnliche werden und daher wurde sogar ein Komitee gegründet, um nach einer Lösung zu suchen. 1886 begannen die Grundsteinlegungen und 1894 war dann die endgültige Eröffnung. Die unermüdliche Tätigkeit von 432 Arbeitern war nötig, um dieses Bauwerk fertig zu stellen. Über 11.000 Tonnen Stahl wurden verwendet. Bei ihrem Bau war sie die größte und komplizierteste Baskülebrücke, die jemals gebaut worden war.

Die Fußgängerbrücke ist ein beliebtes Touristenobjekt. Da die Fenster aus Spezialglas sind, können scharfe Fotos gemacht werden. In der Tower Bridge finden sich außerdem drei einzigartige Räume, die gern für private Festlichkeiten oder Veranstaltungen genutzt werden. Die Brücke verbindet die City of London mit dem Stadtteil Southwark und ist im Besitz von Bridge House Estates, einer Wohlfahrtsorganisation.

244 Meter ist die Tower Bridge lang. Wenn größere Schiffe über die Themse schippern wollen, kann die Brücke bis zu einem Winkel von 83 Grad hochgeklappt werden, um die Durchfahrt zu ermöglichen. Aber auch für kleinere Schiffe wird die Brücke in Ausnahmefällen geöffnet. Unverwechselbar sind deswegen die beiden Türme und die Klappbrücke: Der zweigeteilte Mittelteil der Brücke wird einfach hochgeklappt. Ungefähr 900-mal pro Jahr. Der Autoverkehr muss warten. Als Fußgänger betrifft Sie das nicht, denn Sie nutzen die Fußgängerbrücke ganz oben, zwischen den beiden Türmen.

Die Tower Bridge ist zum ersten Mal seit 1910 der Öffentlichkeit zugänglich. Sie sollten diesem monumentalen Bauwerk also unbedingt einen Besuch abstatten und die Aussicht genießen.

Gute Informationen über die Tower Bridge gibt es auf dieser Seite.

Stonehenge

Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten zählen fast immer architektonische Wunder. Dass ein paar Steine für Wirbel sorgen können, hätte sicher niemand gedacht. Stonehenge beweist das Gegenteil und ist ein echter Touristenmagnet.

In der Nähe von Amesbury in Wiltshire, England, befindet sich das steinerne Bauwerk. Es ist eine Grabanlage, die von mehreren Steinkreisen umgeben ist. Der Name Stonehenge bedeutet soviel wie „hängende Steine” und ist seit 1986 Teil des Weltkulturerbes.

Über einen Zeitraum von 2000 Jahren wurde an dem Baukomplex gearbeitet. Die Steinkreis-Anlage ist weltweit bekannt und es ranken sich viele Legenden um die Stätte. Forscher rätseln seit Jahrzehnten über die Bedeutung von Stonehenge. Das einzige, was sicher ist, ist das Stonehenge als Grabstätte für ganz besondere Leute diente und ihre letzte Ruhestätte war.

Die Steinkreise und Hügelgräber der Megalith-Kultur haben Generationen vor Rätsel gestellt. Wie und warum wurde diese kreisförmige Anlage errichtet und wie hatte man es geschafft tonnenschwere Steine aufzustellen? Immer wieder werden Ausgrabungen durchgeführt, von denen sich Forscher neue Ergebnisse erhoffen. Nur noch knapp 40 Prozent des Bauwerks sind heute erhalten, es stehen nur noch ca. 17 Steine. Jeder einzelne von ihnen wiegt Tonnen.

Was Forscher ebenfalls beschäftigt, ist die Anordnung der Steine in Zusammenhang mit dem Sonnenstand. Einige vermuten auch, dass Stonehenge eine Art Heilstätte gewesen sei, bei der sich die Menschen eine besonders heilende Wirkung von speziellen Steinen versprachen, den so genannten Blausteinen, die eine außergewöhnliche Farbgebung aufweisen.

In der südenglischen Grafschaft Wiltshire, nur wenige Kilometer nördlich der Stadt Salisbury, weht ein kühler Wind zwischen den Resten von Stonehenge. Das sollte Sie aber nicht davon abhalten, sich dieses beeindruckende Bauwerk einmal selbst und aus der Nähe anzusehen. Schließlich stellt Stonehenge das bedeutendste prähistorische Bauwerk Europas dar.

Die englische Stonehenge Seite beitet euch viele Infos und Bilder.

Schiefer Turm von Pisa

Es muss nicht immer alles exakt und akkurat sein. Das bekannteste schiefe Gebäude der Welt und Wahrzeichen der Stadt ist der Schiefe Turm von Pisa, der in Italien steht. Der Glockenturm ist wegen eines Grundbruches so aus den Fugen geraten, das er seine bekannte Schräglage erreicht hat.

Der Turm sollte eigentlich ein Glockenturm für den Dom der Stadt werden, aber aufgrund des lehmigen und sandigen Untergrundes konnte dieser dem Gewicht nicht Stand halten und der Turm begann sich zu neigen. Um exakt 4,43 Grad. Seit 1987 darf das schiefe Bauwerk immerhin stolz auf seinen Weltkulturerbetitel sein.

Der Schiefe Turm von Pisa ist zu einem Wahrzeichen für Italien geworden und eine Touristenattraktion unter der Sonne der Toskana. Der Bau des Turms begann 1173. Der Architekt Bonanno Pisano und zahlreiche Steinmetze waren damit beauftragt worden. Schon nach fünfjähriger Bauzeit begann der Turm sich zu neigen und geriet in Schieflage. Der schlammige Untergrund war beim Bau nicht berücksichtigt wurden und gab nach. Man versuchte Gegengewichte anzubringen, aber alle Versuche blieben zwecklos.

Die Bauarbeiten sollten für weitere 100 Jahren ruhen, bis sich Giovanni di Simone zum Weiterbau entschied. Er ließ vier weitere Stockwerke auf den Turm setzen, mit dem Ergebnis, dass sich der Turm nun noch weiter senkte. Schon im Mittelalter sorgte der schiefe Bau für Aufmerksamkeit und lockte sowohl Neugierige als auch Schaulustige an. Alle wollten sehen, wie der Turm endgültig umfiel.

Auch in den Jahrhunderten danach gab es zahlreiche Sanierungsversuche, die allesamt scheiterten und die Situation oftmals noch verschlimmerten. Ab 1990 durften auch keine Besucher mehr auf den Turm, aus Sicherheitsgründen. Acht Jahre später wurden Stahlseile eingesetzt, um das Bauwerk vor dem Einsturz zu sicher, und schon im Jahr darauf kamen Extraktionsrohre zum Einsatz, die unter das Fundament gesetzt wurden. Seit 2001 ist der Turm auch wieder für Touristen zugänglich. Er wird wohl nie ganz grade stehen, aber das soll er auch nicht, denn dann wäre er schließlich keine Attraktion mehr.

Eine genaue Chronik über den Bau des Schiefen Turm von Pisa gibt es hier.

Weitere Sehenswürdigkeiten aus der ganzen Welt.

Golden Gate Bridge von San Francisco

Nicht nur New York hat ein Wahrzeichen, sondern auch Francisco. Die Golden Gate Bridge überspannt die Bucht von San Francisco am Golden Gate in Kalifornien. Sie gehört zu den längsten Hängebrücken der Welt und trägt sechs Fahrbahnen.

2.737 m Gesamtlänge hat die Golden Gate Bridge vorzuweisen. Sie verbindet den Norden von San Francisco mit dem Süden von Marin County. Erste Pläne für die Brücke gab es schon 1872, aber erst 50 Jahre wurde das Projekt erneut aufgegriffen. Die Fähren in der Bucht von San Francisco waren völlig überfordert und am Rande ihrer Kapazitäten angelangt. In der Zeit vom 5. Januar 1933 bis zum 19. April 1937 wurde die Brücke dann endlich errichtet. Eine technische Herausforderung, denn als längste Hängebrücke der Welt musste sie einigen Gewalten Stand halten, besonders der starken Strömung des Pazifiks.

Woher die Golden Gate Bridge ihren Namen hat, ist nicht schwer zu erraten. Die Einfahrt zur Bucht von San Francisco heißt Golden Gate und ist ein beliebtet Fotoobjekt touristischer Kameras. Die beiden Pfeiler der Brücke sind ca. 227 Meter hoch und insgesamt mit ca. 1,2 Millionen Niete miteinander verbunden, der letzte war aus purem Gold. Die Brücke verfügt über sechs Fahrspuren und kann auch zu Fuß oder mit dem Rad überquert werden.

Jedes Jahr kommen unzählig viele Menschen nach San Francisco, um sich dieses einmalige Bauwerk anzusehen. Die Golden Gate Bridge gehört den meistfotografierten Brücken der Welt. Aber es gibt immer was zu tun und deshalb ist ein Team von Fachleuten mit ständigen Erneuerungen beschäftigt. Vor allem der rote Anstrich der Brücke muss immer wieder aufgefrischt werden.

Eine Reise nach San Francisco lohnt sich, nicht nur wegen der Golden Gate Bridge. Aber wenn Sie einmal diesen Anblick genossen haben, werden Sie ihn nicht so schnell vergessen.

Fotos dieses wunderschönen Bauwerkes.

Weitere Sehenswürdigkeiten der ganzen Welt.

Die Freiheitsstatue in New York

Die Freiheitsstatue. Symbol für alle, die von einer Karriere vom Tellerwäscher zum Millionär träumen und den american way of life leben wollen. Sie steht im New Yorker Hafen auf Liberty Island und begrüßt sowohl Einwanderer als auch Heimkömmlinge.

Am 28. Oktober 1886 wurde die Freiheitsstatue, die Statue of Liberty, eingeweiht. Ein Geschenk von Frankreich an die Vereinigten Staaten zur Hundertjahrfeier der Unabhängigkeitserklärung. Der Wiedererkennungswert der Freiheitsstatue ist enorm hoch. Weltweit ist sie ein Symbol für Freiheit, Hoffnung und Demokratie, das bis heute Eintreffende begrüßt. In der linken Hand hält die Statue eine Steintafel, auf der das Datum der des 4. Juli 1776 eingemeißelt wurde, in der rechten eine Fackel mit goldener Flamme. Entworfen wurde sie von dem französischen Bildhauer Frédéric Auguste Bartholdi.

Die Statue ist 102 Meter hoch und wiegt über 250 Tonnen. Im Sockel befindet sich das „Statue of Liberty”-Museum. In etwa 50 Metern Höhe ist eine Beobachtungsplattform angebracht. Die frühere Plattform in der Krone bleibt geschlossen. Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wurden die Sicherheitskontrollen drastisch verstärkt, auch schon auf den Fährüberfahrten. Sie müssen also mit Taschenkontrollen u.ä. rechnen. Die Schlange von Leuten, die auf die Fähre wollen, ist oft sehr lang, darum sollten Sie früh genug da sein. Kommen Sie am Vormittag, dann haben Sie genug Zeit, um die Freiheitsstatue und Ellis Island zu besichtigen.

Die Freiheitsstatue ist Ort vieler medienwirksamer Ereignisse. Schon 1985 ließ David Copperfield die Statue verschwinden, alles wurde live im Fernsehen übertragen. Heute ist der Trick durchschaut, aber damals war es Zauberei. Die Freiheitsstatue ist das Erste, was viele sehen, wenn Sie in New York ankommen. Sie ist zu einem Wahrzeichen für eine Lebenseinstellung geworden und allein deswegen lohnt sich der Besuch.

Bilder von der Freiheitsstatue von Liberty Island findet Ihr hier.

Der Eifelturm in Paris

Frankreich. Man denkt an Paris, die Stadt der Liebe, guten Wein, Baguette, Schnecken und natürlich auch an den 300 m hohen Eifelturm, der in der Hauptstadt steht und wohl das bekannteste Wahrzeichen Frankreichs ist.

Erbaut wurde der Eifelturm zwischen 1887 und 1889 von Alexandre Gustave Eiffel anlässlich des Jahrhundert-Jubiläums der Französischen Revolution. In die Herzen der Franzosen hat es der Eifelturm allerdings nicht sehr schnell geschafft. Er wurde als Fabrikschornstein beschimpft und für einen Schandfleck gehalten. Es begannen regelrechte Demonstrationen gegen das riesige Bauwerk. Alexandre Gustave Eiffel hatte für seinen Bau nur eine Genehmigung für 20 Jahre und 1909 sollte er eigentlich wieder abgerissen werden. Durch die Höhe erwies sich der Eifelturm allerdings als ideal für Funkverbindungen und durfte stehen bleiben.

Dem Charme des Eifelturms konnten dann letztendlich auch die Franzosen nicht entkommen und schlossen ihn als „Eiserne Dame” in ihr Herz. Heute kann sich wohl niemand Paris ohne den Eifelturm vorstellen. Für alle Verliebten, die in die Stadt der Liebe kommen, ist er zu einem Symbol geworden und besonders nachts, wenn er beleuchtet ist, ein echt romantischer Blickfang. Über sechs Millionen Menschen besuchen jedes Jahr das Bauwerk und können den Ausblick auf Paris und die Seine aus 57, 115 und 276 Metern Höhe genießen. Drei Fahrstühle ermöglichen die Fahrt nach oben. Vor 1983 musste man sich die Aussicht erst über die Wendeltreppe erarbeiten.

Der Eifelturm zählt ganz klar zu den französischen Sehenswürdigkeiten, die am häufigsten auf Fotos, Kalendern u. ä. zu finden sind und ist auch in Kunst und Literatur vertreten. Wer hätte gedacht, dass sich der graue Schandfleck zu einem so beliebten Reiseziel für Pärchen wird und Ort für Heiratsanträge entwickelt. Sicher nicht mal der Erbauer selbst. Nicht nur für Romantiker, sondern auch für Architekturbegeisterte ist der Eifelturm ein echtes Muss!

Weiteres Wissenswertes zum Eifelturm sowie Bilder findet Ihr hier.

Chinesische Mauer in China

Wer an China denkt, muss zwangsläufig auch an die Chinesische Mauer denken. Sie gehört zu den bedeutendsten Bauwerken und weist eine stolze Länge von 6.200 Kilometern auf. Die Chinesische Mauer zählt zu den weltweit größten von Menschenhand geschaffenen Bauwerken und ist unbedingt eine Reise wert.

Schon 500 v. Chr. wurde mit dem Bau begonnen. Die Chinesische Mauer sollte das chinesische Kaiserreich schützen, besonders vor Angreifern und Plünderern. Es funktionierte aber nicht, da z. B. die Mongolen und Manschuren trotzdem ins Reich einfielen.

Lehm, Kalk, Reis. Mit diesen Materialien wurden die ersten Bauabschnitte vollzogen. Die Mauer war aber mehr als nur ein Verteidigungsmittel, sie verdeutlichte auch die Grenze zwischen China und den umliegenden Nomadentümern. Die Chinesen sollten stolz sein, auf der kultivierten Seite der Mauer leben zu dürfen.

Wanli Chang Cheng, die Unendlich lange Mauer, so nennen die Chinesen ihr heiliges Bauwerk. Für den Bau gingen 2000 Jahre ins Land, verschiedene Dynastien bauten und restaurierten. Sie verläuft durch Täler und über Hügel von der Wüste Gobi bis um Shanghaiguan-Pass an der Ostküste. 1987 wurde die Chinesische Mauer in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Wer heute in die Volksrepublik reist, kommt auch um einen Besuch der Mauer nicht herum. Millionen von Touristen waren schon da und werden auch noch kommen.

Mittlerweile ist die Mauer an vielen Stellen verwittert. Die Restaurierung ist wegen des Gebirges aber schwer und langwierig. Am besten erhalten sind die Abschnitte nahe der Hauptstadt Peking, da diese auch touristisch genutzt werden. Die Mauer ist kein durchgängiges Bauwerk, sondern besteht aus verschiedenen langen Mauern, was die Rekonstruktion noch erschwert. Vom Weltall aus ist sie übrigens nicht zu sehen, auch wenn sich die Gerüchte hartnäckig halten.

Wer nach China reist und sich die Mühe macht, die Stufen der Mauer zu erklimmen, wird mit einem fantastischen Ausblick belohnt werden.

Bilder und weitere Informationen bekommt Ihr hier.

Cheopspyramide in Ägypten, mystische Sehenswürdigkeit

Ägypten. Das Land geheimnisvoller Kulturen und Pharaonen. Man denkt sofort an Sand und vor allem an die Pyramiden. Die Cheopspyramide gehört zu den weltweit bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Sie ist die älteste und größte der drei Pyramiden von Gizeh, wird oft auch als Große Pyramide bezeichnet. Sie wurde als Grabmal für den ägyptischen Pharao Chufu errichtet.

Die Pyramide ist nicht nur eine beliebte Sehenswürdigkeit, sondern gehört mit der Chephren-und der Mykerinos-Pyramide zum letzten existierenden Weltwunder der Antike. Im Alten Reich, 2580 v. Chr., wurde sie fertig gestellt, ausgerichtet nach den vier Himmelsrichtungen. Sie verfügt über insgesamt drei Grabkammern und eine Vielzahl von Gängen. Die Cheopspyramide und auch alle anderen Pyramide sind architektonische Meisterwerke, die unheimlich ausgeklügelte Systeme enthalten und Forscher damit vor große Rätsel stellen.

Der Bau der Pyramide ist ein Mysterium. Wie konnte ein derartiges Gebilde vor über 4500 Jahren errichtet werden? Die einzelnen Steinquader, die verwendet worden, sind tonnenschwer. Es gibt viele verschiedene Theorien darüber, aber am bekanntesten ist die, dass die Blöcke über eine Rampe nach oben befördert wurden. Tausende von Arbeitern waren über 20 Jahre mit dem Bau der Pyramide beschäftigt. Aber nicht nur die Ausrichtung der Pyramide gibt Rätsel auf, sondern besonders die Präzision mit der im Inneren gearbeitet wurde. Man geht davon aus, dass Sternbeobachtungen eine entscheidende Rolle gespielt haben. Genau im Zentrum der Cheopspyramide befinden sich die Grabkammern des Pharaos und der Königin. Der Sarkophag von Pharao Chufu ist allerdings leer und bisher wurde seine Mumie noch nicht entdeckt.

Wer nach Ägypten reist, besucht eine wahre Hochkultur am Nil. Die Ägypter waren davon überzeugt, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Deswegen sollten die Gräber auch ein angenehmen Ort sein, an dem man das ewige Leben führen kann. Der menschliche Körper umfasste ihrer Ansicht nach mehreren Seelen, die für das Wesen und den Geist standen.

Hier findet Ihr einen guten Artikel über das innere der Cheops-Pyramide.

Big Ben Sehenswürdigkeit in London

Großer Benjamin. Mit diesem Begriff können sicher nicht viele von Ihnen etwas anfangen. Im Englischen ist „Big Ben” dagegen wesentlich bekannter. Fälschlicherweise denken alle, dass es sich bei Big Ben um den Uhrturm am Palace of Westminster handelt, in Wirklichkeit wird so aber nur die schwerste der fünf Glocken im Turm bezeichnet.

Die Big Ben, also die Glocke, bringt stolze 13,5 t auf die Waage. Der Uhrturm an sich wird als The Clock Tower bezeichnet. Mittlerweile wird der Begriff Big Ben allerdings trotzdem für das gesamte Bauwerk verwendet. 1858 wurde er von dem Politiker Sir Benjamin Hall gebaut und ist 96,3 Meter hoch. Von ihm könnte die Glocke auch ihren Namen haben. Allein das bekannte Ziffernblatt hat einen Durchmesser von acht Metern und macht die Uhr zur Größten Großbritanniens. Vier Mechaniker kümmern sich rund um die Uhr um das Wahrzeichen. Sie werden Hüter der Großen Uhr genannt.

Big Ben ist Londons bekanntestes Wahrzeichen und neben der schweren Glocke gibt es noch vier weitere, die das berühmte Glockenspiel „I know that my Redeemer liveth” erklingen lassen. Die Lampe über dem Ziffernblatt lässt übrigens erkennen, ob im Parlament noch eine Sitzung stattfindet, oder schon Feierabend ist. Dann ist sie nämlich aus.

Der Big Ben schlägt schon seit 150 Jahren. Der Glockenturm gehört zum House of Parliament und wird nachts mit gold-gelbem Licht angestrahlt. Das ist ein Anblick, den Sie unbedingt direkt vor Ort genießen sollten. In 150 Jahren läuft aber natürlich nicht immer alles störungsfrei ab. Mal waren es Vögel, mal eisige Temperaturen, die für Verzögerungen sorgten. Insgesamt vier Mal ist das Uhrwerk bisher aus unerklärlichen Gründen stehen geblieben.

Wenn Sie einen Besuch in der Hauptstadt Großbritanniens planen, sollten Sie sich auch unbedingt den Big Ben ansehen und dem historischen Glockenspiel lauschen.

Mehr Infos über Big Ben bei Wikipedia.

Bilder von Big Ben.

Weitere Sehenswürdigkeiten der ganzen Welt.

Ayers Rock - Australien

In Australien gibt es nicht nur Kängurus, Koalas und Aborigines, sondern auch eine bekannte Sehenswürdigkeit namens Ayers Rock. Der große Inselberg aus Sandstein steht in der zentralaustralischen Wüste und ist über 800 Millionen Jahre alt. Es ranken sich viele Legenden um die Felsformation.

Uluṟu. So heißt der Ayers Rock in der Sprache der Aborigines. Entdeckt wurde er 1873 vom Europäer William Gosse. Seinen Namen hat der Inselberg dem damaligen Premierminister Sir Henry Ayers zu verdanken. Die Ureinwohner Australiens sind für die Erhaltung des Ayers Rock zuständig. 1995 wurde er offiziell wieder in seine frühere Bezeichnung Uluṟu umbenannt.

Die Aborigines betrachten ihren Felsen als eine Art Heiligtum. Sie sehen es daher auch nicht gern, wenn er bestiegen wird. Sollten Sie einen derartigen Aufstieg planen, sollten Sie auch an die australischen Temperaturen denken, die es Ihnen und Ihrem Kreislauf nicht gerade einfach machen werden. Der Aufstieg ist allgemein als sehr anstrengend bekannt und plötzliche Wetterumschwünge können die ganze Unternehmung schnell drastisch erschweren. Verboten sind in jedem Fall Fotos von markierten heiligen Stätten am Fuß des Berges.

Der Ayers Rock besteht aus rotem Arkose-Sandstein, dessen hoher Eisengehalt für die Farbe verantwortlich ist. Entstanden ist der Inselberg aufgrund von Erdbewegungen, bei denen sich Geröll und Schlamm sammelten und verklumpten. Der berühmte Monolith hat einen Durchmesser von knapp 10 km und ragt 348 Meter empor. Der Großteil des Inselberges befindet sich unter der Oberfläche.

Wer von Ihnen gern einmal unter dem fantastischen Sternenhimmel Zentralaustraliens schlafen möchte, kann dies im Ayers Rock Resort tun. Dort stehen auch Mietwagen bereit, mit denen Sie sich selbst auf Erkundungstour begeben können. Sie werden versteckte Naturschönheiten ausfindig machen und diesen speziellen Ort nicht so schnell vergessen. Der Ayers Rock ist zu Australiens Wahrzeichen geworden und damit auch zu einem beliebten Touristenziel.

Mehr Infos über den Inselberg Ayers Rock.